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Die spielzeugfreie Zeit – Wenn das Spielzeug Urlaub macht

In den Paula und Max Kindergärten in München und Hamburg erleben wir jedes Jahr eine besondere Zeit: Die spielzeugfreie Zeit. Für einige Wochen verabschieden wir uns von traditionellem Spielzeug und öffnen die Tür zu einer Welt, in der die Fantasie und Kreativität der Kinder die Hauptrolle spielen.

Spielzeugfreie zeit bei Paula und Max

Entdeckungsreise ohne Spielzeug

Während dieser besonderen Phase, die fest in unserem pädagogischen Ansatz verankert ist (Über uns) ermutigen wir die Kinder dazu, ihre Umgebung und sozialen Beziehungen mit neuen Augen zu betrachten. Da die gewohnte Ablenkung durch Spielzeuge fehlt, konzentrieren sie sich mehr auf die Menschen um sie herum und auf die Natur. Das fördert nicht nur ihre Kreativität, sondern auch ihre Selbstständigkeit und ihr soziales Miteinander. Um tiefer in unseren pädagogischen Ansatz der spielzeugfreien Zeit einzutauchen, empfehlen wir einen Besuch auf nifbe.de.

Wer hat die spielzeugfreie Zeit erfunden?

Die Ursprünge der spielzeugfreien Zeit finden sich in der Suchtprävention. Das Konzept wurde 1992 von der Aktion Jugendschutz Bayern entwickelt und später, 1999, der Europäischen Kommission vorgestellt. Mittlerweile wird die „Spielzeugfreie Zeit“ in vielen Kindertagesstätten praktiziert. Sie zielt darauf ab, durch weniger Spielzeug die Eigeninitiative, Fantasie und Kreativität der Kinder zu stärken.

Was bringt die Spielzeugfreie Zeit?

Freiraum für Kreativität und Selbstwachstum

Diese Zeit eröffnet ein breites Spektrum an Lernmöglichkeiten. Kinder entwickeln ein stärkeres Gefühl für Selbstständigkeit, treffen öfter eigenständige Entscheidungen und lernen, mit Frustration umzugehen. Der kreative Einsatz von alltäglichen Materialien wie Kartons oder Naturmaterialien führt zu neuen Spielideen. Diese Herausforderungen stärken ihre Resilienz. Einen Einblick, was geschehen kann, wenn Spielzeuge eine Pause einlegen, bietet ein Artikel auf herder.de.

Die Rolle des Freispiels

Freispiel ist ein zentraler Aspekt der spielzeugfreien Zeit. Es fördert die Entwicklung motorischer Fähigkeiten, der Wahrnehmung und sozialer Kompetenzen bei den Kindern. Durch den Austausch mit anderen und die Auseinandersetzung mit ihrer Umgebung ohne Spielzeuge erlernen sie, kreative Lösungen zu finden und eigene Spiele zu kreieren.

Ein Ausblick: Was bleibt, wenn das Spielzeug zurückkehrt?

Obwohl die spielzeugfreie Zeit in unseren Kindertagesstätten (Kita in deiner Nähe finden) nur ein temporärer Abschied vom Spielzeug ist, hinterlässt sie tiefe Eindrücke. Die Kinder gewinnen wichtige Einsichten, die sie ein Leben lang begleiten. Diese Erfahrung zeigt ihnen, dass zum Spielen und zur Kreativität nicht viel nötig ist. Kinder, die diese Zeit schon mehrmals erlebt haben, freuen sich darauf und adaptieren schneller an neue Spielweisen.

Darüber hinaus wird die Teilhabe und demokratische Haltung in dieser Zeit intensiv geübt. Kinder engagieren sich mehr in Gesprächen, verhandeln Kompromisse und entscheiden gemeinsam, wann welches Spielzeug zurückkehrt.

Die spielzeugfreie Zeit geht über eine pädagogische Maßnahme hinaus. Sie ist eine Einladung, die Welt anders zu betrachten und die Grenzen der Fantasie zu erforschen.

 

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